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Achtsamkeitsübungen Gedanken Kommunikation

Achtsam Sprechen und Zuhören – Achtsamkeitsübung

Mann und Frau sehen sich an. Beschriftung: Die Worte mit Bedacht wählen.

Achtsam Sprechen und Zuhören

Achtsames Sprechen ist eine Übung, die uns helfen kann, unsere Kommunikation zu verbessern. Wenn wir weniger sprechen und mehr zuhören, können wir uns besser auf das konzentrieren, was andere sagen. Wir können auch vermeiden, Dinge zu sagen, die wir später bereuen.

Übung
Versuche heute, deine Worte mit Bedacht zu wählen. Sprich nur, wenn du etwas zu sagen hast, das wirklich wichtig ist.

Sei freundlich und höre anderen aufmerksam zu.

Vorteile:

Achtsames Sprechen kann zu einer besseren Kommunikation und Verständigung führen.
Es kann dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden und Beziehungen zu verbessern.
Es kann uns helfen, Stress zu reduzieren und unsere innere Ruhe zu finden.

Tipp:

Wenn du Schwierigkeiten hast, weniger zu sprechen, kannst du dir einen Timer stellen. Wenn der Timer klingelt, solltest du innehalten und überlegen, ob du wirklich etwas sagen musst.

Variation:

Du kannst die Übung auch mit einer anderen Person durchführen. Ihr könnt euch gegenseitig dabei helfen, achtsam zu sprechen.

Übungsdauer:

Du kannst die Übung für einige Minuten oder auch für den ganzen Tag durchführen.

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Achtsamkeitsübungen Gedanken Gefühle Hier und Jetzt

Die Welt im Hier und Jetzt – Achtsamkeitsübung

Frau mit geschlossenen Augen und Händen auf der Brust. Beschriftung: Das Leben bewusster und intensiver erleben.

Die Welt im Hier und Jetzt

In unserer hektischen Zeit sind wir oft abgelenkt von unseren Gedanken und Gefühlen. Wir sind oft mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigt, anstatt die Gegenwart zu leben.
Wenn wir uns auf die Gegenwart konzentrieren, können wir das Leben bewusster und intensiver erleben.
Wir können die Schönheit der Welt um uns herum wahrnehmen und uns mit ihr verbinden.
Wir können Stress abbauen und unsere innere Ruhe finden.

Probiere diese Übung einmal aus und nimm dir einen Moment Zeit, um die Gegenwart zu erkunden. Du wirst sehen, wie sich dein Blick auf die Welt verändert.

Übung
Finde einen ruhigen Ort, an dem du dich entspannen kannst.

Schließe die Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge.

Konzentriere dich auf deine Sinne und nimm die Welt um dich herum wahr.

Achte auf deine Gedanken und Gefühle, ohne sie zu bewerten oder zu verurteilen.

Lass deine Gedanken und Gefühle einfach kommen und gehen.

In diesem Augenblick ist alles, was wirklich da ist, die Gegenwart. Die Vergangenheit ist vorbei, und die Zukunft ist noch nicht da. Nur die Gegenwart ist real.

Öffne deine Sinne für die Gegenwart.

Was kannst du gerade sehen?
Die Farben der Welt? Die Formen der Dinge? Die Bewegungen der Menschen und Tiere?

Was kannst du gerade hören?
Die Geräusche der Umgebung? Die Stimmen der Menschen? Die Musik der Natur?

Was kannst du gerade riechen?
Die Düfte der Welt? Die Gerüche der Menschen und Tiere? Die Gerüche der Natur?

Was kannst du gerade schmecken?
Den Geschmack der Nahrung? Den Geschmack der Luft? Den Geschmack der Welt?

Was kannst du gerade spüren?
Die Berührung der Kleidung? Die Berührung der Sonne? Die Berührung der Welt?

Nimm dir einen Moment Zeit, um die Gegenwart zu erkunden.
Öffne deine Sinne und nimm die Welt um dich herum bewusst wahr.
Du wirst überrascht sein, was du alles entdecken kannst.
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Achtsamkeitsübungen Gefühle Hier und Jetzt Körper Natur

Spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden – Achtsamkeitsübung

Frau in Wald mit geschlossenen Augen. Beschriftung: Mit der Erde und dem Körper verbinden.

Spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden

Unsere Füße sind die Verbindung zwischen uns und der Erde. Sie tragen uns durchs Leben und helfen uns, uns in der Welt zu bewegen. In dieser Übung schenken wir unseren Füßen unsere volle Aufmerksamkeit. Wir spüren, wie sie den Boden berühren und wie sie uns tragen. Dadurch können wir uns mit der Erde und unserem Körper verbinden und Stress abbauen.

Übung
Setze dich oder stelle dich hin und schließe deine Augen. Lenke deine ganze Aufmerksamkeit auf deine Füße.

Spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden. Wo genau kannst du die Berührung fühlen? An den Zehen, den Ballen, den Fersen?

Was spürst du? Ist der Kontakt weich oder hart? Rau oder glatt? Warm oder kalt?

Wo kannst du den Kontakt am besten wahrnehmen? Am linken oder rechten Fuß? An den Fersen oder an den Fußballen?

Lenke deine ganze Achtsamkeit auf deine Füße. Vertraue deinen Sinnen und nimm wahr, was du fühlst.

Übe diese Übung für einige Minuten. Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie sanft zurück zu deinen Füßen.

Variation:

Du kannst die Übung auch mit offenen Augen durchführen.
Du kannst auch versuchen, deine Füße zu bewegen und zu dehnen.

Tipp:

Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Füße zu spüren, kannst du dir vorstellen, wie du barfuß auf einem weichen Teppich oder einem harten Boden stehst.

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Achtsamkeitsübungen Gedanken Gefühle

Innere Bilder achtsam wahrnehmen – Achtsamkeitsübung

Frau mit geschlossenen Augen auf einem Feld. Beschriftung: Unsere Gedanken besser verstehen.

Innere Bilder achtsam wahrnehmen

Innere Bilder sind eine Form der Achtsamkeit. Sie können uns helfen, uns selbst und unsere Gedanken besser zu verstehen. Wenn wir uns auf unsere inneren Bilder konzentrieren, können wir lernen, unsere Gedanken nicht zu bewerten. Wir können einfach nur wahrnehmen, was da ist.

Übung
Schließe die Augen und entspanne dich. Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.

Was ist das erste Bild, das vor deinem inneren Auge erscheint? Es kann ein Ort, eine Person, ein Gegenstand oder auch ein abstraktes Bild sein.

Schaue neugierig in deine Gedanken wie in einen Kinofilm hinein.

Registriere einfach nur, was du siehst und welche Bilder in dir auftauchen, ohne etwas zu bewerten.

Übe diese Übung für einige Minuten. Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie sanft zurück zu den Bildern.

Vorteile:

Achtsamkeit für unsere inneren Bilder kann uns helfen, Stress zu reduzieren und unsere innere Ruhe zu finden.
Sie kann uns auch helfen, kreativer und produktiver zu werden.
Außerdem kann sie uns helfen, unsere Ziele und Wünsche besser zu verstehen.

Tipp:

Wenn du Schwierigkeiten hast, ein Bild zu sehen, kannst du dir ein bestimmtes Thema oder ein Objekt vorstellen.

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Achtsamkeit

Was ist Achtsamkeit und wie kann sie mir helfen?

Was ist Achtsamkeit und wie kann sie mir helfen?

Frau sieht in den Himmel.

Der Begriff Achtsamkeit taucht in den letzten Jahren immer häufiger in allen möglichen Zusammenhängen auf. Sei es als Mittel der Selbstoptimierung, um Mitarbeiter in Unternehmen produktiver zu machen oder um uns bei der Entspannung zu helfen.
Ist Achtsamkeit also vielleicht nicht mehr als ein Trend, mit dem sich vermeintlich jedes Problem lösen lässt und auf den man gut verzichten kann?

Ein Trend ist Achtsamkeit unbestritten, jedes Problem lässt sich damit ganz sicher nicht lösen, aber verzichten sollte man deshalb meiner Meinung nach auf keinen Fall darauf! Schauen wir uns doch einmal an, was Achtsamkeit wirklich ist, was man mit ihr erreichen kann und vor allem wie sie uns helfen kann ein zufriedeneres und glücklicheres Leben zu führen.

Die Achtsamkeitspraxis hat ihren Ursprung im Buddhismus und entstand vor über 2500 Jahren. Sie hat auch in der heutigen Zeit nichts an Aktualität verloren. Aber keine Sorge, wir müssen nicht erst Buddhist werden, um uns mit dieser Praxis zu beschäftigen. Die Essenz der Achtsamkeitslehre hat mit Buddhismus an sich nichts zu tun und lässt sich von jedem praktizieren. Es geht dabei in erster Linie darum, mit uns selbst in Kontakt zu kommen, aufzuwachen und zu erforschen, wer wir sind. Dies ermöglicht uns, mit mehr Harmonie und Gelassenheit mit uns selbst und der Welt zu leben.

Achtsamkeit bietet uns eine einfache aber sehr wirksame Methode wieder mit uns selbst in Berührung zu kommen. Durch das achtsame Wahrnehmen des Augenblicks und einer Fokussierung auf das Jetzt, lernen wir das Leben und uns als Person mehr zu schätzen. Wir hören auf, das Leben selbstverständlich zu sehen und uns in gedanklichen Zeitreisen in Zukunft oder Vergangenheit zu verlieren. Wir erkennen, dass unser wahres Leben eine Abfolge von einzigartigen Augenblicken ist, die wir im Hier und Jetzt erleben dürfen.

Durch das achtsame Wahrnehmen der gegenwärtigen Augenblicke steigern wir auch das Gewahrsein und das Verständnis unseres Geistes. Wir erkennen den Einfluss unseres Geistes, unseres Denkens, auf unsere Wahrnehmungen und Handlungen. So können wir uns immer mehr von unseren automatischen Reaktionen und Handlungen befreien und endlich selbst über unser Leben entscheiden, ohne Gefangene unserer Vorurteile, Meinungen, Beurteilungen und Projektionen zu sein.

Achtsamkeit kann jedem als Methode dienen, wieder mehr mit sich selbst und damit auch seiner Umwelt in Kontakt zu treten.

Wie kann mir Achtsamkeit helfen?

Sicher stellst du dir die Frage, was dir ganz persönlich Achtsamkeit und Meditation bringen kann. Vieles wird dir im Laufe der Zeit klar werden, du wirst die positiven Veränderungen in deinem Leben selbst erleben dürfen. Das ist gerade am Anfang wahrscheinlich aber nicht die Antwort, die du hören wolltest. Das kann ich verstehen, wenn man etwas Neues startet möchte man auch gern einen Anreiz haben. Darum gehen wir hier auf einige bekannte Vorteile des Achtsamkeitstrainings und der Meditation ein. Es darf aber auch vorab gesagt werden, dass „Vorteile“ immer sehr individuell sind und darum das persönliche Erleben immer von großer Bedeutung ist. Sieh die nächsten Punkte einfach als kleinen Vorgeschmack, der dir Lust machen soll, zu starten. Es ist nur ein kleiner Ausschnitt, also halte dich nicht zu sehr daran fest.

Achtsamkeit und Mediation kann viele positive Auswirkungen haben:

  • Stress wird reduziert
  • Selbstkontrolle und Selbstvertrauen werden gesteigert
  • Ängste werden gemildert oder aufgelöst
  • Kreativität wird gesteigert
  • Schmerzempfinden können gelindert werden
  • Das Immunsystem lässt sich stärken
  • Depressionen werden gelindert
  • Das Schlafverhalten verbessert sich

Achtsamkeit und Meditation wurde lange Zeit mit Esoterik in Verbindung gebracht. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, auch aufgrund vieler wissenschaftlicher Studien die Wirkung von Achtsamkeit und Meditation auf Körper und Geist belegen.

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Achtsamkeitsübungen Gedanken Hier und Jetzt

Achtsamkeit auf einen Gegenstand lenken – Achtsamkeitsübung

Eine Seerose im Sonnenlicht. Beschriftung: Die Welt mit neuen Augen sehen.

Achtsamkeit auf einen Gegenstand lenken

Achtsamkeit für einen Gegenstand kann uns helfen, die Welt um uns herum bewusster wahrzunehmen. Wenn wir uns auf einen Gegenstand konzentrieren, lernen wir, ihn mit neuen Augen zu sehen. Wir können die Details und Besonderheiten des Gegenstands entdecken, die wir sonst vielleicht nicht bemerkt hätten.

Übung
Suche dir einen Gegenstand auf Augenhöhe in deiner Umgebung.

Lenke deine ganze Aufmerksamkeit auf diesen Gegenstand.

Schaue ihn einige Sekunden lang sehr genau an.

Erforsche ihn so neugierig, als wäre es ein Gegenstand, den du noch nie zuvor gesehen hast.

Was siehst du?

Welche Farben, Formen und Muster kannst du erkennen?

Wie fühlt sich der Gegenstand an?

Riecht der Gegenstand nach etwas?

Was macht den Gegenstand für dich besonders?

Übe diese Übung für einige Minuten.

Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie sanft zurück zum Gegenstand.

Vorteile:

Achtsamkeit für einen Gegenstand kann uns helfen, Stress zu reduzieren und unsere innere Ruhe zu finden.
Sie kann auch helfen, unsere Kreativität und unsere Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern.
Außerdem kann sie uns helfen, unsere Wertschätzung für die kleinen Dinge im Leben zu steigern.

Variationen:

Du kannst die Übung auch mit einem Gegenstand durchführen, den du gerne magst.
Du kannst auch versuchen, den Gegenstand mit allen deinen Sinnen zu erforschen.

Tipp:

Du kannst die Übung auch mit geschlossenen Augen durchführen. In diesem Fall solltest du dir den Gegenstand in deiner Vorstellung vorstellen.

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Achtsamkeitsübungen Gedanken Gefühle Hier und Jetzt Ruhe und Gelassenheit

Achtsamkeit beim Warten – Achtsamkeitsübung

Frau steht am Meer und der Wind bläst ihr durch die Haare. Beschriftung: Den Moment wahrnehmen.

Achtsamkeit beim Warten

Warten kann eine stressige Erfahrung sein. Wir fühlen uns oft ungeduldig und gereizt. In dieser Übung können wir diese negativen Gefühle loslassen und Achtsamkeit im Alltag üben.

Übung
Warten ist eine alltägliche Erfahrung, die oft als lästig oder frustrierend empfunden wird. Dabei kann Warten auch eine gute Gelegenheit sein, Achtsamkeit zu üben.

Wenn du heute auf etwas oder jemanden warten musst, nimm dir diese Zeit bewusst vor.

Achte auf deinen Atem und spüre, wie er durch deinen Körper strömt.

Spüre deinen Körper und nimm wahr, wie er sich anfühlt.

Beobachte deine Gedanken, ohne sie zu bewerten.

Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie sanft zurück zu deinem Atem, deinem Körper oder deinen Gedanken.

Vorteile:

Achtsamkeit beim Warten kann eine einfache und effektive Möglichkeit sein, Stress abzubauen und mehr Ruhe und Gelassenheit in den Alltag zu bringen.

Übungstipp:

Wenn du Schwierigkeiten hast, dich auf den Moment zu konzentrieren, kannst du dir einen Timer stellen. Wenn der Timer klingelt, solltest du dich daran erinnern, auf deinen Atem, deinen Körper oder deine Gedanken zu achten.

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Achtsamkeitsübungen Hier und Jetzt Ruhe und Gelassenheit

Die Vergänglichkeit des Lebens – Achtsamkeitsübung

Ein durch die Sonne erleuchteter Weg im Wald. Beschriftung: Das Leben bewusst leben.

Die Vergänglichkeit des Lebens

Die Vergänglichkeit des Lebens ist ein grundlegendes Prinzip des Universums. Es ist wichtig, sich dieser Vergänglichkeit bewusst zu sein, um das Leben in vollen Zügen zu leben. Wir können die Vergänglichkeit als Belastung oder als Chance sehen. Entscheiden wir uns für die zweite Option, können wir das Leben mit mehr Leichtigkeit und Freude erleben.

Übung
Welche Auswirkungen hat die Vergänglichkeit auf dich?
Mache dir einmal bewusst, wie du mit der Vergänglichkeit umgehst. Wie belastend oder beruhigend ist dieser Gedanke für dich?

Wenn du dich von der Vergänglichkeit bedroht fühlst, kannst du folgende Dinge tun, um damit besser umzugehen:
Mache dir bewusst, dass die Vergänglichkeit ein Teil des Lebens ist.
Lerne, loszulassen und die Gegenwart zu genießen.
Konzentriere dich auf die positiven Dinge im Leben.

Wenn du in der Vergänglichkeit etwas Beruhigendes findest, kannst du folgende Dinge tun, um diesen Gedanken zu stärken:
Achte auf die kleinen Dinge im Leben.
Sei dankbar für das, was du hast.
Lebe im Moment.
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Achtsamkeitsübungen Gedanken Gefühle Ruhe und Gelassenheit

Beobachte deine Gefühle – Achtsamkeitsübung

Frau sitzt auf Klippe und schaut auf das Meer. Beschriftung: Gefühle annehmen und loslassen.

Beobachte deine Gefühle

Gefühle sind ein wichtiger Teil des Menschseins. Sie geben uns Auskunft darüber, wie wir uns fühlen und was in uns vorgeht.
Wenn wir unsere Gefühle verdrängen oder unterdrücken, können sie uns krank machen.
Achtsamkeit für unsere Gefühle kann uns helfen, sie besser zu verstehen und damit umzugehen.
Wenn wir unsere Gefühle achtsam beobachten, können wir sie ohne Urteil akzeptieren und loslassen.
Das kann uns helfen, Stress abzubauen, unsere innere Ruhe zu finden und ein erfüllteres Leben zu führen.

Übung
Finde einen ruhigen Ort, an dem du dich entspannen kannst.

Schließe die Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge.

Konzentriere dich auf deine Körperempfindungen und deine Gedanken.

Achte auf die Gefühle, die du wahrnimmst.

Welches Gefühl herrscht in diesem Augenblick in dir vor?

Ist es Wut, Ärger, Traurigkeit, Langeweile, Verwirrung oder etwas anderes?

Versuche, dem Gefühl einen Namen zu geben.

Wenn du das Gefühl kennst, kannst du es besser verstehen und damit umgehen.

Verurteile das Gefühl nicht. Gefühle sind okay, aber du musst dich nicht in ihnen verlieren.

Nimm sie einfach achtsam wahr.

Achte auf deine Körperempfindungen.

Wo im Körper spürst du das Gefühl? Hast du vielleicht ein Engegefühl in der Brust, einen Kloß im Hals oder ein Ziehen im Bauch?

Achte auf deine Gedanken. Welche Gedanken kommen dir in den Sinn, wenn du das Gefühl wahrnimmst?

Verurteile deine Gedanken nicht, sondern nimm sie einfach wahr.

Nimm dir einen Moment Zeit, um das Gefühl zu beobachten.

Lass es einfach kommen und gehen, ohne es zu bewerten oder zu verurteilen.

Wenn du das Gefühl loslassen möchtest, kannst du dir vorstellen, wie es aus deinem Körper herausfließt.

Du kannst auch versuchen, dich auf etwas anderes zu konzentrieren, das dir Freude bereitet.

Übe diese Übung regelmäßig, um deine Achtsamkeit für deine Gefühle zu verbessern.

Hinweis:

Wenn du mit starken Gefühlen zu kämpfen hast, ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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Achtsamkeitsübungen Gedanken Gefühle Körper

Achtsamkeit für die Körperhaltung – Achtsamkeitsübung

Frau sitzt meditierend auf einem Berg. Beschriftung: Den Körper bewusst wahrnehmen.

Achtsamkeit für die Körperhaltung

Unsere Körperhaltung hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden.
Wenn wir aufrecht und entspannt sitzen oder stehen, fühlen wir uns oft besser als wenn wir gebeugt oder angespannt sind.
Achtsamkeit für die Körperhaltung kann uns helfen, unsere Haltung bewusster zu steuern und uns wohler zu fühlen.

Probiere diese Übung einmal aus und nimm dir einen Moment Zeit, um deine Körperhaltung zu beobachten.
Du wirst sehen, wie sich dein Körper und deine Stimmung verändern, wenn du deine Haltung bewusst änderst.

Übung
Nimm dir einen Moment Zeit, um deine Körperhaltung zu erkunden.

Spür bewusst in deinen Körper hinein.

Wie sitzt, liegst oder stehst du im Moment?

Wie fühlt sich deine Haltung an?

Bewegst du dich oder hältst du deinen Körper gerade still?

Sag einfach kurz "Hallo" zu deinem Körper.

Sei freundlich und mitfühlend.

Achte auf die Spannungen in deinem Körper.

Wo fühlst du Anspannung?

Atme tief ein und aus und lass die Spannungen los.

Bringe deinen Körper in eine entspannte Haltung.

Achte auf deine Atmung.

Wie atmest du?

Brustatmung oder Bauchatmung?

Atme tief ein und aus und bringe deine Atmung in deinen Bauch.

Lasse dich von deiner Atmung tragen.

Bleibe für einige Minuten in dieser Haltung.

Wenn du bereit bist, öffne deine Augen.

Wie fühlst du dich jetzt?

Ist deine Körperhaltung entspannter?

Fühlst du dich wohler?

Tipp:

Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Körperhaltung zu ändern, kannst du dir einen Spiegel zur Hilfe nehmen.
Schau dir an, wie du sitzt oder stehst, und versuche, deine Haltung sanft zu korrigieren.

Diese Übung als Audio: