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Langsam und bewusst – Achtsamkeitsübung

Junge Frau stapel und balanciert Steine. Beschriftung: Konzentration auf das Wesentliche.

Langsam und bewusst

In unserer schnelllebigen Zeit sind wir oft abgelenkt und hetzen von einem Termin zum nächsten. Wir nehmen uns selten Zeit für die kleinen Dinge im Leben.
Langsamkeit kann uns dabei helfen, uns wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Wenn wir langsam und bewusst handeln, sind wir weniger abgelenkt von unseren Gedanken und Gefühlen.
Wir können uns auf die Gegenwart konzentrieren und die Welt um uns herum bewusster wahrnehmen.

Langsamkeit kann uns auch dabei helfen, Stress abzubauen und unsere innere Ruhe zu finden.
Wenn wir uns nicht so hetzen, haben wir Zeit, uns auf uns selbst und unsere Bedürfnisse zu konzentrieren.

Übung
Nimm dir Zeit für die kleinen Dinge im Leben.

Was immer du jetzt gerade tust, tue es langsam und ganz bewusst.

Achte auf jeden einzelnen Schritt, jede einzelne Bewegung.

Wenn du Geschirr spülst, spüre, wie das Wasser über die Gläser und Teller rinnt.

Wenn du Auto fährst, nimm die Umgebung wahr.

Wenn du dich duschst, spüre das warme Wasser auf deiner Haut.

Wenn du dich anziehst, spüre, wie die Kleidung auf deinem Körper liegt.

Nimm das Tempo aus deinem Alltag und beobachte, was sich dadurch verändert.

Du wirst vielleicht feststellen, dass du weniger gestresst bist.
Du wirst vielleicht mehr Freude an den kleinen Dingen finden.
Du wirst vielleicht neue Dinge in deiner Umgebung wahrnehmen.

Langsamkeit ist eine wertvolle Fähigkeit. Sie kann uns helfen, Stress abzubauen, unsere innere Ruhe zu finden und mehr aus dem Leben zu machen.

Übe diese Übung für einige Minuten.
Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie sanft zurück zu der aktuellen Tätigkeit.

Variationen:

Du kannst die Übung auch mit anderen Tätigkeiten durchführen, wie z. B. spazieren gehen, essen oder mit Freunden reden.

Du kannst auch versuchen, die Übung in deinem Alltag zu integrieren, indem du z. B. langsamer gehst oder mehr Zeit für deine Mahlzeiten nimmst.

Du kannst auch versuchen, die Übung mit einer Atemübung zu verbinden.

Tipp:

Wenn du Schwierigkeiten hast, dich auf die aktuelle Tätigkeit zu konzentrieren, kannst du dir einen Timer stellen. Wenn der Timer klingelt, solltest du dich daran erinnern, auf die Tätigkeit zu achten.

Diese Übung als Audio:
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Achtsamkeitsübungen Für Kinder

Die Tiere sind los – Achtsamkeit für Kinder

Lachende Kinder in der Natur. Beschriftung: Druck abbauen und Ruhe finden.

Die Tiere sind los

Kinder mögen Tiere und lieben es, sich in die Rolle verschiedener Tiere zu versetzen.
In dieser Achtsamkeitsübung können die Kinder den Drang nach Bewegung und Lautstärke, gleichzeitig aber auch nach Stille und Ruhe ausleben.

Diese Übung eignet sich gut, wenn dein Kind noch etwas Druck abbauen möchte und langsam zur Ruhe kommen soll. Gleichzeitig lernen die Kinder spielerisch die Tiere und ihre verschiedenen Lebensräume kennen.
Auch auf Kindergeburtstagen als Spiel mit einer Gruppe von Kindern verspricht es viel Spaß.

Die Übung eignet sich für Kinder ab 3 Jahren und kann auch mit Gruppen von Kindern durchgeführt werden.

Übung
Stell dich gegenüber deinem Kind auf, bildet in Gruppen einen Kreis. Gemeinsam überlegt ihr, welche Tiere in der Natur existieren. Vielleicht beschränkt ihr den Lebensraum der Tiere ein wenig und denkt gemeinsam darüber nach, welche Tiere im Wald, auf der Wiese oder im Wasser zu finden sind. Abhängig vom Alter der Kinder könnt ihr diese Überlegungen auch auf verschiedene Kontinente ausweiten.

Entscheidet euch nun für ein Tier, in das sich das Kind verwandeln soll. Wenn du alleine mit deinem Kind bist, übernimmst du die Rolle des Zauberers und verkündest: "Hokuspokus, ich verwandle dich in einen Hund!" In Gruppen können die Kinder reihum die Rolle des Zauberkindes übernehmen. Die verzauberten Kinder dürfen nun auf allen Vieren umherkrabbeln und dabei laut bellen.

Nach einer vorher festgelegten Zeit gibst du deinem Kind bzw. deinen Kindern ein Zeichen, beispielsweise durch Klatschen in die Hände. Auf dieses Signal hin bleiben alle an der Position stehen, an der sie sich gerade befinden, als wären sie eingefroren (alternativ können sich alle hinlegen und "schlafen"). Nach einem weiteren Zeichen von dir kann das Durcheinander wieder weitergehen.

Nach einigen Wechseln zwischen Toben und Ruhe könnt ihr ein neues Tier auswählen. Wenn du die Übung alleine mit deinem Kind machst, könnt ihr auch die Rollen tauschen. Nun darf dein Kind dich verzaubern und die Phasen von Toben und Ruhe bestimmen.
Diese Übung als Audio:
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Achtsamkeitsübungen Für Kinder

Bleib cool! – Achtsamkeitsübung

Ein kleines Mädchen sitzt auf dem Boden. Beschriftung: Stress und Angst bewältigen.

Bleib cool!

In stressigen oder angstauslösenden Situationen kann es für Kinder schwierig sein, ruhig zu bleiben und sich zu entspannen. Dies kann dazu führen, dass sie noch mehr gestresst oder ängstlich werden und die Situation nicht mehr angemessen bewältigen können.

Dieses kurze Achtsamkeitstraining kann Kindern helfen, in solchen Situationen schnell wieder zur Ruhe zu kommen und neue Kräfte zu sammeln.

Die Übung eignet sich für Kinder ab ca. 3 Jahren.

Übung
Bitte dein Kind, sich bequem hinzusetzen oder stehenzubleiben. Dann fordere es dazu auf, sich einfach mal umzuschauen und in Gedanken aufzuzählen, was es gerade sieht. Das lenkt den Fokus vom Stress oder dem momentanen Problem ab.

Lass dein Kind dir anschließend zehn Dinge nennen, die es gerade gesehen hat. Die Anzahl kann variieren, auch fünf oder sechs Dinge sind in Ordnung.

Dann bitte dein Kind, genau hinzuhören, was es gerade hört. Geräusche gibt es so gut wie überall und immer, nur nehmen wir viele nicht mehr bewusst wahr.

Lass dein Kind dir anschließend drei bis vier Geräusche nennen und möglichst genau beschreiben. Auch hierbei ist die Anzahl variabel. Selbst wenn es nur eines zu nennen weiß, wäre das in Ordnung.

Zum Abschluss kannst du noch eine Schweigeminute einlegen. In dieser Zeit kann dein Kind in sich gehen und auf sich selbst konzentrieren.

Dann frag dein Kind, wie es sich nun fühlt. Es ist wahrscheinlich, dass es sich etwas ruhiger und entspannter fühlt.

Konntest du dich gut auf deine Bewegungsabläufe konzentrieren? War der langsame Gang sehr ungewohnt für dich? Wie hat sich das achtsame Gehen auf deine Gedanken ausgewirkt?

Diese Übung als Audio:
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Achtsamkeit Achtsamkeitsübungen

Zur inneren Ruhe finden bei Ärger und Stress

Zur inneren Ruhe finden bei Ärger und Stress

In unserem Alltag sind wir oft mit Gefühlen wie Stress und Ärger konfrontiert. Es fällt uns schwer zur Ruhe zu finden und oft begleiten uns negative Gefühle den ganzen Tag.

Diese kurze Achtsamkeitsübung hilft dir dabei, in angespannten Situationen wieder zur Ruhe zu kommen. Nimm dir ein paar Augenblicke Zeit, um wieder bei dir anzukommen.

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Achtsamkeit Achtsamkeitsübungen

Dich selbst fühlen lernen – Finde zurück zu dir selbst

Dich selbst fühlen lernen – Finde zurück zu dir selbst

Gefühle sind eine natürliche Reaktion des menschlichen Körpers auf bestimmte Ereignisse oder Gedanken. Geht es um die Wahrnehmung unserer Gefühle, tun wir uns oft sehr schwer. Wir haben uns abgeschnitten von unserem Körper und können oder wollen unsere Emotionen nicht körperlich spüren. Dabei ist es so wichtig, auf die eigenen körperlichen Empfindungen zu achten, da diese oft Anzeichen für bestimmte Emotionen sind, die sich in unserem Körper zeigen.

Erfahre mehr dazu im neuen Video.

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Achtsamkeitsübungen Geführte Meditationen

Die Reise zum Weihnachtsmann – Traumgeschichte / Fantasiegeschichte für Kinder

Die Reise zum Weihnachtsmann – Traumgeschichte / Fantasiegeschichte für Kinder

Timmi, der kleine Affe, möchte gerne wieder verreisen. Dieses Mal soll es, passend zur Vorweihnachtszeit, zum Weihnachtsmann gehen.
Mach es dir gemütlich und schon kann es losgehen! 🙂

Fantasiereisen und Traumreisen fördern langfristig die Achtsamkeit und die Kreativität bei Kindern. Sie können Kindern helfen, Gefühle wie Stress, Angst oder Trauer abzubauen.
Die Traumreisen rufen Bilder hervor und animieren die Kinder zu träumen und sich ganz neue, andere Welten vorzustellen.

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Achtsamkeitsübungen Geführte Meditationen

Die Reise in das Reich der Wolken – Traumgeschichte / Fantasiegeschichte für Kinder

Die Reise in das Reich der Wolken – Traumgeschichte / Fantasiegeschichte für Kinder

In dieser Traumgeschichte / Fantasiereise für Kinder reist du mit Timmi, dem kleinen Affen in das Reich der Wolken. Dort erfährst du, wo und wie die Wolken ihre Form bekommen.

Fantasiereisen und Traumreisen fördern langfristig die Achtsamkeit und die Kreativität bei Kindern. Sie können Kindern helfen, Gefühle wie Stress, Angst oder Trauer abzubauen.
Die Traumreisen rufen Bilder hervor und animieren die Kinder zu träumen und sich ganz neue, andere Welten vorzustellen.

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Achtsamkeitsübungen

Zur Ruhe kommen (Achtsamkeitsübung)

Zur Ruhe kommen (Achtsamkeitsübung)

Zur Ruhe kommen

Eine kurze Achtsamkeitsübung für dich, mit der du im Alltag schnell zu dir selbst finden kannst. Du kannst diese Übung immer dann anwenden, wenn dir gerade alles zu viel ist und du schnell zur Ruhe kommen möchtest.

Nimm eine aufrechte, entspannte Haltung ein. Schließe deinen Augen. Lasse deinen Atem zur Ruhe kommen. Beobachte das Ein- und das Ausströmen deines Atems. Lasse ihn ganz natürlich fließen.
Folge deinem Atem nun in deinen Bauch. Spüre, wie er sich beim Einatmen ausdehnt und hebt. Wie er sich beim Ausatmen wieder senkt.
Verfolge deinen Atemzyklus vom Anfang bis zum Ende.
Wird dein Atem ruhiger, wird auch dein Körper ruhiger.
Nimm die Stille in dir wahr, lasse alle Anspannungen los. Spüre, wie dein Geist zur Ruhe kommt.
Wenn deine Gedanken abschweifen, kehre sanft zurück zu deinem Atem.

Kurze Atemmeditation

Mit dieser kurzen Atemmeditation kannst zur Ruhe kommen, wenn du angespannt bist.

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Achtsamkeit Achtsamkeitsübungen Meditation

Bei dir sein – in der Natur ankommen (Achtsamkeitsübung)

Bei dir sein – in der Natur ankommen (Achtsamkeitsübung)

Die Natur ist schon immer ein Sehnsuchtsort für Menschen. Kein Wunder, schließlich kommen wir aus ihr, sind ein Teil von ihr. Doch nehmen wir uns viel zu selten die Zeit, die Natur wirklich zu erleben und in ihr anzukommen.

Für den Einstieg in die Achtsamkeitspraxis eignet sich die Natur hervorragend. Sie bietet unendlich viele Möglichkeiten uns mit der Welt, den Tieren, Pflanzen und uns selbst verbunden zu fühlen. Alles, was wir hierfür tun müssen, ist anzuhalten und einfach nur wahrzunehmen.

Mit der folgenden Übung kannst du mit dir und der Natur auf einfach Weise in Berührung kommen. Dabei wechselst du zwischen innerer und äußerer Wahrnehmung und entwickelst so eine ganzheitliche Achtsamkeit.

Suche dir einen Platz in der Natur, der dir angenehm ist. Das kann unter einem Baum im Wald, auf einer Wiese, an einem See oder bei dir im Garten sein. Hauptsache du fühlst dich wohl an diesem Platz.
Nimm dir 10 Minuten Zeit und setze dich hin.
Schließe die Augen und richte deine Aufmerksamkeit einige Atemzüge auf deinen Atem. Nimm wahr welche Körpergefühle, Gedanken und Emotionen gerade da sind. Nimm sie einfach wahr, ohne zu beurteilen.
Wenn du bei dir angekommen bist, richte deine Aufmerksamkeit auf deine Umgebung.
Höre die Geräusche um dich herum. Hörst du die Vögel singen? Den Wind? Vielleicht einfach nur Stille?
Nimm die Gerüche wahr, die dich gerade umgeben. Riechst du den Duft von Blumen? Den Geruch von Wasser oder Erde?
Welche Körperempfindungen stellen sich gerade ein? Spürst du die Sonne auf der Haut? Den Wind in deinen Haaren?
Öffne nun die Augen und sieh dich langsam und bewusst um. Nimm die Farben und Formen um dich herum wahr. Siehst du Schmetterlinge fliegen? Das Gras sich im Wind wiegen?
Wie wirkt sich diese Naturerfahrung auf deine innere Stimmung aus? Welche Wirkung haben die Geräusche, Gerüche, Körperempfindungen und Bilder auf dich?

Versuche die Übung an verschiedenen Plätzen in der Natur. Das kann auch mal ganz spontan auf einem Spaziergang sein.

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Achtsamkeit Achtsamkeitsübungen

Atem wahrnehmen (Achtsamkeitsübung)

Atem wahrnehmen (Achtsamkeitsübung)

Bist du gerade im Stress? Wird deine To-do-Liste im Kopf wieder länger und länger und du hast keine Ahnung, wie du das alles schaffen sollst?
Dann nimm dir einen Augenblick Zeit, um wieder zu dir selbst zu kommen, deine Gedanken zu ordnen und dann gezielt und aus der Ruhe heraus zu handeln.

Richte deine Aufmerksamkeit auf den Atemstrom. Atme einige Züge lang achtsam ein und aus, ohne die Atmung dabei zu verändern. Wenn du die Atmung doch veränderst (was wahrscheinlich am Anfang passiert) ist das nicht schlimm. Nimm auch das wahr und konzentriere dich weiter auf deinen Atem. Fühle das Ein- und Ausströmen der Luft an deinen Nasenflügeln. Spüre, wie sich dein Bauch bei jedem Atemzug hebt und senkt. Ziehen Gedanken auf, dann lenke deine Konzentration einfach wieder zurück auf deinen Atem.
Wenn du möchtest, kannst du deinen Atem mit folgenden Gedanken begleiten, um die Konzentration zu erhöhen:
Einatmend bin ich mir bewusst, dass ich einatme …
Ausatmend bin ich mir bewusst, dass ich ausatme …

In der Folge kannst du das dann auch abkürzen, indem du denkst:
Einatmen
Ausatmen

Mach dies ein paar Atemzüge lang oder ein paar Minuten, ganz so wie es dir guttut.

Das Schöne an dieser Übung ist, dass du sie immer und überall durchführen kannst. Sie kann dir so in vielen verschiedenen Situationen helfen, zur Ruhe und Klarheit zu kommen. Probier es einfach mal aus.